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Tipps zur Vorbereitung

Bevor man sich an das Verlegen des Rollrassens macht, benötigt man zunächst eine gute Grundlage, im wahrsten Sinne des Wortes, denn hier können sich Fehler später rächen.

Als erstes muss man die alte Grasnarbe mittels Spaten oder eines Rasenschneider abtragen. Vom alten Rasen befreit, sollte die Fläche durchgefräst werden. Die dafür benötigten Gerätschaften, sofern nicht vorhanden, können in jedem gängigen Bau- und Gartenmarkt geliehen werden.

Beim Fräsen kommen alte Wurzeln, Steine etc. hervor, die dann abgesammelt werden müssen. Beim anschließenden Durchharken können eventuelle Unebenheiten ausgeglichen werden, danach mit einer Gartenwalze kreuz und quer über die Fläche gehen. Hier können noch weitere Unebenheiten und Gefälle korrigiert werden. Anschließend sollte die zu verlegende Fläche gewässert werden und 1-2 Tage ruhen, damit sich der Boden setzen kann.

Tipps zur Verlegung

Nachdem die Vorbereitung abgeschlossen und die Grundlagen geschaffen wurde, kann das Verlegen des Rollrasens beginnen. Zunächst wird empfohlen die Fläche mit eine Harke kurz aufzurauen und dann einen Anzucht-Wurzeldünger leicht einzuarbeiten. Unsere Rollen sind 40 am breit und wiegen ca. 10-15 kg. Die Rollen sollten im Versatz verlegt werden, also ähnlich wie beim Klinkern erst eine halbe dann eine ganze Rolle, nächste Reihe eine ganze usw.! Bitte immer in die gleiche Richtung abrollen. Hierbei ist zu beachten, Stoßkante kommt von stoßen. Legt mann die Rollen zu locker aneinander, entstehen unnötige Dehnungsfugen, also bitte die Rollen direkt anstoßen. Im Endefekt lässt sich der Rollrasen wir Teppichboden verlegen. Bei Steinkanten, Bäumen oder anderen Hindernissen kann man den Rollrasen mittels eines alten Brotmessers ganz leicht zuschneiden.

Anschießend wird der Rasen diagonal gewalzt und gewässert. Nicht unter praller Sonne! Mit einem Rasensprenger ausreichend wässern.

Hinweise zur Pflege

Die beste Art Ihren Rasen zu pflegen und somit im guten Schnitt zu halten, ist das Mulchen. Hierbei werden nur die Spitzen der Grashalme geschnitten und liegen gelassen. Das birgt zwei Vorteile: zum einen haben Sie den besten Dünger für ihren Rasen und zum anderen keinen Rasenschnitt, der entsorgt werden muss. Ein Nachteil wäre, man muss öfter mähen.

Ab einer bestimmten Größe an Rasenfläche, sollte man sich wirklich Gedanken über die Anschaffung eines Mähroboters machen. Diese nehmen einem nicht nur die Arbeit ab, sindern sorgen auch dafür, dass unsere Freunde Maulwurf und Co. diese Form der permanenten Lärmbelästigung als äußerst störend empfinden und verschwinden. Durch das stätige Mähen wird auch Unkraut bekämpft.